Gespächskreis Atemschutz- und MesstechnikGespächskreis Atemschutz- und Messtechnik

Frank Hattendorf - Sprecher des Gesprächskreises

Durch neue moderne Baustoffe und die rasend schnelle Entwicklung in der chemischen Industrie sind bei Einsätzen der Feuerwehr die Kompetenzen Atemschutz und moderne Messtechnik unverzichtbar geworden. Aber auch die Handhabung und Wartung der Atemschutz- und Messtechnik ist mit den wachsenden Anforderungen in den letzten Jahren im komplizierter geworden.

Um Probleme und Schwerpunkte in diesen Bereichen genauer analysieren zu können, ist der Vorschlag eingebracht worden, im Bereich des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes einen Gesprächskreis Atemschutz- und Messtechnik einzurichten. In diesem Arbeitskreis sollen sich alle Atemschutzbeauftragten der Feuerwehrtechnischen Zentralen, den hauptamtlichen Wachbereitschaften und den Berufsfeuerwehren eingliedern.

Dieser Vorschlag ist vom Vorstand des OFV und den Atemschutzbeauftragten sehr positiv aufgenommen worden, so dass am 21.03.1998 ein erstes Treffen im Landkreis Oldenburg einberufen werden konnte.

Der neue Gesprächskreis Atemschutz- und Messtechnik hat sich entschlossen, einmal jährlich zu einem festen Termin, abwechselnd in den Feuerwehrzentralen der Landkreise und den Wachen der Berufsfeuerwehren, ein Treffen durchzuführen. Dort sollen dann aktuelle Themen im Bereich Atemschutz- und Messtechnik behandelt werden. Es wurde ebenfalls ein Sprecher gewählt, der an den Sitzungen des Gesamtvorstandes des OFV teilnimmt, wo dann die Ergebnisse des Kreises in die Arbeit des Vorstandes eingebracht werden.

Bei den bisher stattgefunden Treffen wurde deutlich, dass überall nahezu die gleichen Probleme in den Bereichen Atemschutz- und Messtechnik bestehen. So konnte man bereits in anderen Kreisen und Städten gefundene Ideen und Lösungsvorschläge aufgreifen und im eigenen Bereich umsetzen. Durch die Treffen lernen wir auch die technischen Gegebenheiten der anderen Landkreise und Städte kennen, so dass man auch hier außerhalb des Gesprächskreises gemeinsame technische Probleme und Sachverhalte lösen konnte.

Es hat sich gezeigt, dass auch ein Blick über die eigene Kreis- oder Stadtgrenze hinaus sehr wichtig ist, um heute bei einem so wichtigen Thema wie Atemschutz- und Messtechnik für unsere Kameradinnen und Kameraden in den Standorten einen möglichst aktuellen Sachstand zu schaffen.

Frank Hattendorf, Sprecher des Gesprächskreises [Email]