Während der Jahresabschlussbesprechung berichtete Kreisatemschutzwart (KASW) Jörg Kramer, dass seitens der Kreisfeuerwehr die Notwendigkeit nicht gesehen wird, ein elektrisches Nebelgerät für den Übungs- und Ausbildungsdienst zu beschaffen. Das vorhandene Gerät muss also weiterhin seinen Dienst tun. Unterstrichen wurde nochmals eindringlich, dass der Sicherheitsgurt auch bei Alarmübungen und Einsätzen getragen werden muss.
Im April 2000 soll wieder eine umfangreiche Info-Veranstaltung für alle 31 Orts- und acht Gemeindeatemschutzwarte stattfinden. Ein Referent der BEB konnte für einen Vortrag gewonnen werden. Vier Gemeindeatemschutzübungen sind im Monat Mai und je eine in den Monaten April und September sowie zwei Übungen vorgesehen.
Die neue Wärmebildkamera im Werte von über 30.000 DM stellte Frank Hattendorf, Leiter der Atemschutzwerkstatt, in der Atemschutzübungsanlage im Keller der Feuerwehrtechnischen Zentrale vor. Es war für die Anwesenden schon erstaunlich, was in der Dunkelheit trotzdem mit Hilfe dieser Kamera noch erkannt werden kann. Schon sehr geringe Temperaturunterschiede sind feststellbar. Das Einsatzgebiet der Kamera ist z.B. das Aufspüren von Glutnestern in stark verqualmten Räumen, in Zwischen- und abgehängten Decken und das Ermitteln der Füllstände von Tankfahrzeugen.
Vom Fachbereich Ausbildung wurde berichtet, dass ein Atemschutzgerätträgerlehrgang erst zwei Jahre nach dem Absolvieren des Grundlehrganges besucht werden kann. Fehlstunden während des Lehrganges müssen grundsätzlich nachgeholt werden, sonst wird das Lehrgangszeugnis trotz bestandener Prüfung nicht ausgehändigt.
Harro Hartmann, KPW