Ganztagsschulung der Sicherheitsbeauftragte

Landkreis / Ganderkesee. 23 Sicherheitsbeauftrage aus dem Landkreises Oldenburg und Kreisausbilder Uwe Moysich als Gast unterzogen sich einer eintätigen Schulung in der Feuerwehrtechnsichen zentrale in Ganderkesee.. Die neue Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen wurde vorgestellt. In ihr sind jetzt alle freiwilligen Feuerwehrmitglieder im Landes Niedersachsen versichert. Kreissicherheitsbeauftragter Willi Mönnich, Wardenburg, der zu dieser Veranstaltung eingeladen hatte, stellte die neue Unfallanzeige und etliche Infoblätter zu Feuerwehrhelmen, Nebelmaschienen, Arbeitsgruben etc. vor. Rege war der Erfahrungsaustausch zu bekannt gewordenen Problemen beim Zugunglück in Bad Münder. Auch in der Atemschutzübungsanlage ergeben sich Vorkommnisse, die intern erörtert wurden. Rolf Löschen von der Exxon Mobil (früher BEB) in Großenkneten, informierte die Sicherheitsbeauftragten über die Gasarten, ihre Gefahren und wie sich der Feuerwehrmann vor den Gefahren schützen kann. Der Vortrag wurde durch Folien anschaulich untermalt.
Fachbereichsleiter "Gasschutz" Jörg Even, ebenfalls von Exxon Mobil, referierte über die Gasmesstechnik. Dabei wurde begeistert mitgearbeitet. Kreisschirrmeister Jens Absolon zeigte später Gerätschaften, welche aus den "Verkehr gezogen" wurden und erläuterte weshalb dies geschehen musste (z.B. Überbelastung und falsches Anlegen von Zugseilen, Bruch einer Saugleitung,) Zur Sprache kam während dieser Veranstaltung auch, dass in einigen Feuerwehrhäusern elektrischbetriebene Geräte schon seit längerer Zeit keiner Untersuchungen durch einen Fachmann unterzogen wurden. Hier sind die Gemeinden als Träger des Feuerschutzes in der Pflicht. Als Leiter der Atemschutzwerkstatt referierte Frank Hattendorf, Altmoorhausen, über Atemschutz und stellte unter anderem einen Gasvollschutzanzug und seine Handhabung vor. Aber auch die Schutzkleidung für kleinere Einsätze wurde vorgestellt. Am Ende der Veranstaltung zog Kreissicherheitsbeauftrager Willi Mönnich ein positives Fazit und wünschte sich für die nächste Veranstaltung in 2003 wesentlich mehr TeilnehmerInnen.

Harro Hartmann, KPW