[ FTZ ]

Jahresbericht des Fernmeldezuges 1999

Zum ersten Mal darf ich den Jahresbericht des Fernmeldezuges vortragen, da der bisherige Leiter, Klaus Grubert, nach achtjähriger Amtszeit nicht wieder zur Verfügung stand und ich im vergangenen Jahr als sein Nachfolger gewählt worden bin.
Wieder einmal konnten alle an Land gestellten Anforderungen erfüllt werden, wobei festzustellen ist, dass dem Fernmeldezug keine besonderen Anstrengungen abverlangt wurden. So mussten erstmals seit 1994 keine Einsätze gefahren werden.
Dieses soll aber keinesfalls ein Maßstab dafür sein, dass die sonstigen Aktivitäten entsprechend ruhig verliefen. So wurden von den 21 Kameraden an 31 Diensten 422,50 Stunden geleistet. Auch ich muss betonen, dass diese Arbeiten von den Kameraden zusätzlich zu ihrer eigenen Wehrarbeit erbracht werden. Neben den monatlichen Übungsdiensten und 10 Gemeindefunkübungen wurde eine Jahresdienstbesprechung und zwei Gruppenführerdienstbesprechungen durchgeführt. Weiterhin wurde an sechs Versammlungen sonstiger Art teilgenommen. Ein Dienst fiel auf den Kreisfeuerwehrtag in Dingstede, ebenso wurde in der Fernmeldezentrale im Kreishaus Wildeshausen geprobt.
Besonders zu erwähnen ist die Stabsrahmenübung der 1. Feuerwehrbereitschaft im Barneführerholz. Da wir zusätzlich zu der Abwicklung des Sprechfunkverkehrs auch in die Einsatzleitung und Lagekartenführung eingebunden waren, wurden wir stark gefordert. Hier konnten interessante Erkenntnisse gewonnen werden. Die Zusammenarbeit mit dem Fernmeldetrupp der Johanniter-Unfallhilfe Oldenburg hat sich mittlerweile zu einer festen Größe entwickelt. Die Kameraden nehmen an unseren Übungsdiensten teil und nutzen diese zur Aus- und Weiterbildung.
Personell konnte sich der Fernmeldezug weiter verstärken, so dass sicher in das neue Jahrtausend geblickt werden kann. Ich möchte mich bei allen Kameraden für ihre Unterstützung in meinem ersten Jahr als Fernmeldezugführer bedanken.

LM Olaf Hespe, Leiter FMZ