Gefahrguttransporte gut gesichert

Dennoch ist Vorsicht geboten

Neerstedt/Lk Oldenburg. Für das Referat zum Verhalten bei Unfällen mit Gefahrguttransportern hatte der Alarmfallbeauftragte der Exxon-Mobil Production Germany (EMPG) Fritz Völkers (r.) extra einen beladenen Gefahrguttransporter zum Feuerwehrhaus in Neerstedt kommen lassen. So erläuterte zu Beginn seines sehr informativen Referats die technischen Ausrüstung des Fahrzeuges und besonders die Sicherheitseinrichtungen. Anschaulich beschrieben wurden die Punkte, die die Feuerwehr im Falle eines Unfalles unbedingt befolgen muss, aber auch, welche Aufgaben der Fahrer eines solchen fast 40 Tonnen schweren Fahrzeuges zu beachten hat. Fehlen bei Kontrollen o.ä. Hilfs- und Schutzmittel, z.B. eine Schaufel oder Besen, so sind 150 EUR Bußgeld vom Fahrer zu löhnen.

Während des Referates im Unterrichtsraum des Neerstedter Feuerwehrhauses ging Fritz Völkers vor den Orts- und Gemeindeatemschutzwarten der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerk sowie der Werkfeuerwehr EMPG in Großenkneten auf die Art der Gefahrstoffe ein, die zwischen dem Erdgasaufbereitungswerk in Großenkneten und den Bohrstellen befördert werden. Dabei ging es um die sogen. UN-Kennzeichnung und Gefahrstoffklassen, die durch Zahlenkombinationen auf Schildern am Fahrzeug gekennzeichnet werden. Eine vorrangige Aufgabe eines Einsatzleiters ist es immer, möglichst schnell die Begleitpapiere aus dem Führerhaus zu bekommen. Bei einem verunfallten Fahrzeug soll auf jeden Fall erst einmal ein Sicherheitsabstand von mind. 50 Meter eingehalten werden. Nur unter entsprechender Schutzausrüstung soll zum Fahrzeug vorgegangen werden. Schaulustige sind auf Abstand zu halten.

Bild: Harro Hartmann