Landkreis/Neerstedt. Kreisatemschutzwart Jörg Kramer, Wildeshausen, hatte zu einer Dienstbesprechung der Orts- u. Gemeindeatemschutzwarte eingeladen. Schwerpunkt der Mitteilungen die Jörg Kramer als auch der Leiter der Atemschutzwerkstatt der FTZ, Frank Hattendorf, und stellv. Kreisbrandmeister Klaus Schaffstädter gaben, war die neue Feuerwehr-Dienstvorschrift FwDV 7, die den Atemschutz in der Feuerwehr betrifft. Änderungen führen so enormen Kosten für die Kommunen. Dabei geht es in ersten Linie um die Sicherheit und Gesundheit der eingesetzten Atemschutzgerätträger. Künftig ist nach jedem Gebrauch der Lungenautomat auszutauschen, zu überprüfen und zu desinfizieren. Daher müssen je Atemschutzgerät jeweils 2 zusätzliche Lungenautomaten beschafft werden. Diese und andere Beschaffungen machen Kosten von rund 175.000 EUR aus. Landrat Frank Eger ging während der Vertreterversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Landkreis Oldenburg schon auf diese finanzielle Belastung für die Kommunen ein. Probleme mit den unterschiedlichen Fabrikaten sind zu lösen, so Frank Hattendorf. Die Mehrarbeit kann nur durch zusätzliches Personal geleistet werden.
Während 2003 drei Lehrgänge für Atemschutzgerätträger abgehalten und der 1.000 Teilnehmer begrüßt werden konnte, sind schon zwei der vier für dieses Jahr vorgesehenen Lehrgänge erfolgreich mit 32 Teilnehmern durchgeführt, berichtete der Sprecher des Fachbereiches Atemschutzausbildung Jens Absolon.
Stellv. Kreisbrandmeister Klaus Schaffstädter wies auf den steigenden Aufwand für die Überwachung der Atemschutzgerätträger während der Aus- und Fortbildung, aber auch bei Einästzen hin. Dabei wird die Eigenverantwortung der Atemschutzgerätträger immer höher angesetzt.